Panoramabuch-Blog
Podcast-Folge zur Panoramafotografie auf »Blende 8«
Verfasst von tb am 27. August 2010 - 15:56Für das bekannte deutsche Fotopodcast »Blende 8« habe ich im Frühsommer einen Workshop zurm Thema »Panoramafotografie« aufgezeichnet, in dem es als Fortsetzung einer früheren Folge zur Aufnahme von einfachen Panoramen diesmal um fortgeschrittene Themen ging.
In dem 16 Minuten langen Workshop zeige ich einige praktische Beisple, wie man sphärische Panoramen aufnimmt und auch, wie man die HDR-Technik bei Panoramen einsetzen kann. Auf der Website gibt es dann auch die Ergebnisbilder zusehen.
Zusätzlich gibt es noch ein Interview zu weiteren Themen rund um Panoramen und meine Arbeit und natürlich auch zum Panoramabuch.

Canon EF 8-15mm f/4L – DIE neue Panorama-Linse?
Verfasst von tb am 27. August 2010 - 9:36
Für einiges Geräusch in der Szene der Panorama-Fotografen hat Canons Ankündigung eines neuen Fischaugen-Zooms gesorgt. Das EF 8-15mm f/4L Fisheye USM ist als Zoom in diesem Brennweitenbereich neu- und einzigartig in Canons Objektivprogramm.
Gemeinsam mit der neuen EOS 60D (Mittelklasse APS-C-Kamera mit 18MP als Nachfolgerin der 50D mit einigen Features der 7D) und einer ganzen Reihe von neuen und übearbeiteten L-Klasse-Teleobjektiven und -Extendern wurde das Fischauge jüngst in einem Press Releasse von Canon vorgestellt.
Bisher hat man für Panoramen, die mit wenig Bildern auskommen sollen/müssen, von Canon lediglich das EF 15mm f/2.8 zur Verfügung gehabt und das auch nur als Fullframe Fisheye auf einem Vollformat-Body. Als Circular Fisheyes werden meist das Sigma 8mm f/3.5 oder f/4 verwendet oder diverse billigere Fabrikate wie das z.B. das Peleng. Diese Objektive können auch an Canons APS-C-Gehäusen als Fullframe-Fisheyes (zumindest annähernd) benutzt werden. Das Sigma 8mm ist sicher die bei Canonisten mit Crop-Bodies beliebteste Kombination.
Preislich und qualititativ ist das Sigma gehobene Mittelklasse. Deswegen ist nun Canons neues Fischauge besonders interessant für diejenigen, die mehr wollen, gehört es doch (im Gegensatz zum qualitativ bereits sehr guten EF 15mm f/2.8) zur L-Serie. Das äußert sich natürlich auch im Preis: 1,400 $ / 1.400 € sind skizziert.
Ein sehr großer Vorteil ist sicher die Vielseitigkeit, die sich aus dem Zoom und dessen Bereich ergibt: Das EF 8-15mm f/4L arbeitet bei 8mm an einer vollformatigen Kamera wie der 5D MkII als zirkulares Fischauge und bildet einen kompletten Kreis von 180° x 180° mit dem Durchmesser in der Größe der kurzen Bildkante ab, bei 15mm (wie bereits das EF 15mm f/2.8) als Fullframe Fisheye mit einem Bildwinkel von 180° in der Diagonalen.
An einer Crop-Size-Kamera (APS-C: 7D, 60D, 50D, 40D, 550D etc.) ergibt sich bei 8mm ein Fullframe Fisheye, bei 15mm ein Weitwinkel mit 24mm KB-Äquivalent, das den Vorteil hat, nur den hochwertigen, mittleren Teil des Bildkreises zu nutzen. Diese »Umschaltung« zwischen den beiden Fischaugen-Projektionen mit einem einzigen Objektiv ist eine Weltneuheit bei DSLR's.
Bei alten digitalen Kompaktkameras wie denen der Nikon Coolpix 99x-Reihe konnte man das interne Zoom in Kombination mit einer Fischaugen-Vorsatzlinse für den gleichen Zweck benutzen. Das geht teilweise auch heute noch mit einigen Modellen, spielt sich aber natürlich qualitativ in einer anderen Liga ab.
Das Objektiv wird für Jänner 2010 im Handel erwartet. Ich hoffe, es wird auf der Photokina bereits Samples geben, die man »hands on« testen kann, worauf ich sehr gespannt bin. Dann gibt es natürlich hier noch eine Ergänzung.
alpen-panoramen.de
Verfasst von tb am 13. August 2010 - 20:43Seit einiger Zeit stelle ich gelegentlich Panoramen auf der Community-Plattform alpen-panoramen.de ein. Diese technische sehr gut gemachte Website liegt an der Schnittstelle zwischen Panoramafotografie und Alpinismus, dreht es sich doch neben anderen Ansichten um Gipfelpanoramen, für deren Aufnahme gediegene Hochtouren erforderlich sind und die teilweise entsprechend spektakulär sind.
Zudem können dort die auf den Panoramen sichtbaren Gipfel interaktiv beschriftet werden. Hier findet mittels Kommentaren ein lebhafter Austausch statt, indem Gipfelangaben von Gebietskennern korrigiert oder ergänzt werden. Auch Information zu den Routen oder Schilderungen der dazugehörigen Bergerlebnisse finden sich hier. In Bezug auf Technik und Making-of wird ebenfalls vielfältig geplaudert, tragen doch sowohl Amateure als auch Profis ihre Gebirgspanoramen bei.
Ein Blick auf diese Website lohnt sich also auf jeden Fall. Wer selbst seine Panoramen von Bergtouren in den Alpen einer größeren Öffentlichkeit vorstellen (und auch der Kritik aussetzen) möchte, braucht sich lediglich (kostenlos) registrieren. Die Website ist unmoderiert und es gibt keine Einstiegshürden wie Probe- oder Bewerbungsbilder.
Artikel zu HDR-Panoramen auf spiegel.de
Verfasst von tb am 31. Juli 2010 - 22:13
Dank der Kooperation von Galileo Design mit anderen Medien, die sich um Bereiche wie Fotografie und Bildbearbeitung kümmern, gibt es für mich immer wieder interessante Publikationsmöglichkeiten.
So ist am 24.Juli ein 5-seitiger Artikel über HDR-Panoramen in der Rubrik »Fotografie« in der »Netzwelt« auf spiegel.de erschienen. Hier stand das bekannte Magazin »docma« Pate. Es geht um die verschiedenen Methoden, mit den hohen Tonwertumfängen von Landschaftspanoramen fertig zu werden. Es werden einige Workflows skizziert und erklärt, welches Verfahren mit welcher Software in welcher Reihenfolge welche Vor- und Nachteile hat.
Photoshop-CS4-Bücher zu gewinnen
Verfasst von tb am 5. April 2010 - 15:25
Auf der Website photoshopbuch.com verlose ich drei meiner Photoshop-CS4-Bücher (»Photoshop CS4 - Fortgeschrittene Techniken«). Die Verlosung läuft noch einige Tage.
(Darin gibt es ebenfalls einiges zu Panoramen zu lesen, natürlich mehr mit einem Fokus auf Photoshop und seine Features in dieser Richtung.)
Naturhistorisches Museum Wien - Photowalk - Teil 2
Verfasst von tb am 28. März 2010 - 13:16![]() Museums-Café |
Blick vom Dach |
![]() Greifvogel-Saal |
![]() Saurier-Saal |
![]() Edelstein-Saal |
![]() Blick in die Kuppel |
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[Ein Klick aufs Bild öffnet jeweils die interaktive Panorama-Ansicht. Im Panorama selbst erreichen Sie mit der rechten Maustaste über "Fullscreen" eine bildschirmfüllende Ansicht] Die unglaubliche Vielfalt der Exponate hat die Auswahl der Sujets schwierig gemacht, vor allem, weil für den Photowalk nur begrenzte Zeit zur Verfügung stand. Trotzdem sind es insgesamt fast 20 geworden (weitere folgen also...). Neben den eindrucksvollen Exponaten kommt bei den sphärischen Panoramen besonders die prunkvolle architektonische Ausstattung des Hauses sehr schön zur Geltung. |
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Photowalk Vienna - Kuppel Naturhistorisches Museum
Verfasst von tb am 14. März 2010 - 23:17Beim "Photowalk Vienna" haben im März 2010 etwa 50 Fotografen das Naturhistorische Museum in Wien erkundet.
[Klick aufs Bild öffnet das interaktive Panorama]
Die Museumsleitung hat diesen Event nicht nur mit einem vergünstigten Eintrittspreis für die Gruppe unterstützt, sondern auch nicht ohne weiteres zugängliche Teile des Museums für uns geöffnet. Dazu gehören neben dem Dach mit einem großartigen Rundblick über Ringstrasse, Heldenplatz und Parlament auch ein kleiner Balkon mit Blick hinauf in die Kuppel und hinab in das Museumscafé. Der sehr knappe Platz auf dem Balkon macht hier ein sphärisches Panorama zu einer Herausforderung.
Die Bilder der teilnehmenden Fotografen sind auf flickr zu sehen.
(Die Ausbeute des Photowalk war sehr reich: Weitere Panoramen vom Dach und aus den diversen Sammlungsräumen folgen...)
Zwei neue Websites mit Alpenpanoramen
Verfasst von tb am 2. März 2010 - 0:12Zwei neue und sehr sehenswerte Panorama-Websites widmen sich dem Thema »Alpen«. Entsprechend meinen eigenen Vorlieben, was Sujets und Locations angeht, kann ich daran natürlich nicht vorbei ;-)
Matthias Taugwalder aus Zermatt, Nachfahre eines der Erstbesteiger des Matterhorns, lässt den Betrachter auf seiner neuen Website alps360.ch an Aussichten teilhaben, die nur mit Bersteigerei schärferer Richtung erreichbar sind. Ein besonderes Highlight ist ein Panorama vom Gipfel des Matterhorns beim Sonnenaufgang (Bild oben). Nicht nur, dass Matthias zusätzlich zur notwendigen Bergsteiger-Ausrüstung noch sein Panorama-Equipment auf 4.478 m Höhe geschleppt hat, sondern auch die Tatsache, dass man für eine solche Aufnahme etwa um Mitternacht aufstehen und losgehen muss, lässt ahnen, welche Mühen hinter einem solchen Panorama stecken.
Der Münchner Thomas Worbs hat eine neue Website mit Panoramen aus dem gesamten Alpenraum aufgesetzt. Mehrere Fotografen haben bereits für die erst einige Tage alte Startversion von mountainpanoramas.com eine beträchtliche Anzahl stimmungvoller und handwerklich sehr gut gemachter Panoramen zusammengetragen. Ein tolles Feature ist dabei, dass die Aussichten eine zuschaltbare Beschriftung der Gipfel haben, die neben Namen und Höhe auch bei weiter entfernten Bergen eine Entfernungsangabe zeigt.
Beide Websites benutzen zur interaktiven Darstellung der Panoramen den krpano-Player, der sich durch seine XML-basierte Steuerung gut in Datenbank-gestützte Websites und Content Management Systeme einbauen lässt (wie in Drupal wie bei alps360.ch) und dessen Features sich einfach konfigurieren lassen, wie beim zweiten Beispiel mit den Beschriftungen der Berge, wobei diese im Bild editierbar ist.
Sowohl alps360.ch als auch mountainpanoramas.com zeigen zylindrische und sphärische Panoramen. Auf beiden Seiten wird auch vom Multi-Resolution-Feature von krpano Gebrauch gemacht, das Panoramen bis in den Gigapixel-Bereich online darstellbar macht.
Fotoset auf Flickr
Verfasst von tb am 27. Januar 2010 - 1:37Eine Reihe von Panoramen, darunter auch einige neue, finden sich in einem neuen Fotoset auf meinem Flickr-Account
| www.flickr.com
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Panoramen auf Wikimedia Commons
Verfasst von tb am 12. Januar 2010 - 20:52
Eine tolle Sammlung von Panoramabildern, die je nach Lizenzmodell (Creative Commons) frei und/oder (nicht-)kommerziell verwendet werden können, findet sich auf Wikimedia Commons, die die Bilddateien von Wikipedia beherbergt.
Viele Dateien mit Landschaftspanoramen aus aller Welt finden sich dort in beeindruckender Bildqualität und in voller Auflösung. Entweder ein toller Ansporn, sich selbst in dieser Richtung zu versuchen, oder, wenn nicht, trotzdem eine hochqualitative Auswahl von solchen Sujets zu haben.
Dank an Markus Beckedahl (netzpolitik.org) für den Link!












